TierICHes
Freitag, 31. Juli 2009
Samstag, 30. Mai 2009
Knuddeln und wuddeln und... ihr wisst schon!
DAS ist ja wohl herzallerliebst!!! *ganz doll lieb haben!!!*
Mit den besten Grüßen an mein Schwesterherz.
Mit den besten Grüßen an mein Schwesterherz.
Dienstag, 26. Mai 2009
Welch eine Nacht!
Halb vier grummelte es irgendwo in der Ferne.
Halb vier fing Hundi an zu winseln.
Halb vier standen Schatzi und anderes Schatzi auf und brachten die Blümchen, Kissen, Wäsche und sonstiges sich auf dem Balkon befindliches gefährdetes Gut in Sicherheit, schlossen alle Fenster, Rollläden usw. und gingen wieder ins Bett.
5 Minuten später schimpfte das eine Schatzi mit Hundi, das an der Tür kratzte und gar fürchterlich jammerte.
Noch 5 Minuten später stand das andere Schatzi wieder auf, legte sich im Wohnzimmer auf die Couch und ertrug das stoßweise Hecheln des ängstlichen Hundis. An Schlafen war zumindest für dieses Schatzi nicht zu denken. (Wie sich der werte Leser denken kann, war ich das.)
Irgendwann fand ich den Weg zurück ins Bett und schlief den Rest der Nacht wie ein Stein. Der Wecker um 8 Uhr - tja, wer hat den ausgeschaltet? Ich war's nicht, neinnein!
Irgendwie muss es auch geregnet haben oder so, es hat sich doch merklich abgekühlt. Aber ich war so kaputt, ich hab nix mitbekommen.
Leiderleider hat unser Hundi als Welpe nicht gelernt, dass Gewitter nix Schlimmes ist. Leiderleider versteht er unsere Sprache nicht und weiß deshalb immernochnicht, dass Gewitter nix Schlimmes ist. Und so sind die Nächte mit Gewitter immer irgendwie gleich... und immer habe ich Angst um mein Hundi.
Ich muss es gleich mal knuddeln und wuddeln und gaaanz doll lieb haben!!!
Halb vier fing Hundi an zu winseln.
Halb vier standen Schatzi und anderes Schatzi auf und brachten die Blümchen, Kissen, Wäsche und sonstiges sich auf dem Balkon befindliches gefährdetes Gut in Sicherheit, schlossen alle Fenster, Rollläden usw. und gingen wieder ins Bett.
5 Minuten später schimpfte das eine Schatzi mit Hundi, das an der Tür kratzte und gar fürchterlich jammerte.
Noch 5 Minuten später stand das andere Schatzi wieder auf, legte sich im Wohnzimmer auf die Couch und ertrug das stoßweise Hecheln des ängstlichen Hundis. An Schlafen war zumindest für dieses Schatzi nicht zu denken. (Wie sich der werte Leser denken kann, war ich das.)
Irgendwann fand ich den Weg zurück ins Bett und schlief den Rest der Nacht wie ein Stein. Der Wecker um 8 Uhr - tja, wer hat den ausgeschaltet? Ich war's nicht, neinnein!
Irgendwie muss es auch geregnet haben oder so, es hat sich doch merklich abgekühlt. Aber ich war so kaputt, ich hab nix mitbekommen.
Leiderleider hat unser Hundi als Welpe nicht gelernt, dass Gewitter nix Schlimmes ist. Leiderleider versteht er unsere Sprache nicht und weiß deshalb immernochnicht, dass Gewitter nix Schlimmes ist. Und so sind die Nächte mit Gewitter immer irgendwie gleich... und immer habe ich Angst um mein Hundi.
Ich muss es gleich mal knuddeln und wuddeln und gaaanz doll lieb haben!!!
Samstag, 2. Mai 2009
Die Frage, warum ich noch nicht im Bett liege,
beantwortet sich hier:
Affenlautstärke, im Baum direkt neben unserem Wohnhaus!
Die Nachtigall im Film hat allerdings ein anderes Lied, "unsere" bevorzugt viele laute "Piiiep - Piiiep - Piiiep"- Töne in Folge. Ud immer in der selben Tonlage. Wer DANN nicht aufwacht, weil er denkt, dass der Wecker klingelt, muss taub sein.
Das geht nun schon die 3. Nacht in Folge so. Momentan freue ich mich noch, dass mir das Vögelchen verkündet, dass bald Sommer ist. Mal sehen, wie lange ich die Nerven noch behalte.
Affenlautstärke, im Baum direkt neben unserem Wohnhaus!
Die Nachtigall im Film hat allerdings ein anderes Lied, "unsere" bevorzugt viele laute "Piiiep - Piiiep - Piiiep"- Töne in Folge. Ud immer in der selben Tonlage. Wer DANN nicht aufwacht, weil er denkt, dass der Wecker klingelt, muss taub sein.
Das geht nun schon die 3. Nacht in Folge so. Momentan freue ich mich noch, dass mir das Vögelchen verkündet, dass bald Sommer ist. Mal sehen, wie lange ich die Nerven noch behalte.
Freitag, 24. April 2009
Zimba
Ich habe die Bilder eben gefunden und muss die mal verewigen:

Aufgenommen am 21.10.2007 kurz nach der Ankunft aus Spanien.

Aufgenommen am 31.10.2008, nach einem Jahr guter Pflege.
Ja, es ist der SELBE Kater. Und ja, es liegt nur EIN JAHR dazwischen.
Ich wollte das Ergebnis einfach mal gewürdigt haben, ich bin beeindruckt.
Übrigens war mein Schwesterherz die Fotografin.

Aufgenommen am 21.10.2007 kurz nach der Ankunft aus Spanien.

Aufgenommen am 31.10.2008, nach einem Jahr guter Pflege.
Ja, es ist der SELBE Kater. Und ja, es liegt nur EIN JAHR dazwischen.
Ich wollte das Ergebnis einfach mal gewürdigt haben, ich bin beeindruckt.
Übrigens war mein Schwesterherz die Fotografin.
Freitag, 3. April 2009
Wecker mit Seltenheitswert
Ich bin ganz frech und habe das Vogelhäuschen noch nicht vom Balkon geräumt. Da ist vielleicht ein Betrieb zur Zeit - viel mehr als im Winter!!!
In erster Linie kommen Meisen (Blau- und Kohl-) und Spatzen, manchmal auch Amseln.
Jeden Morgen werde ich durch Piepsen und Tschilpen, aber auch durch Pick-Geräusche (die ich mir nicht erklären kann, jemand klopft auf was Hartes) geweckt. Ich genieße das - ist es für mich der Ausdruck des Frühlings und des schönen Wetters. Die Vorfreude auf den Tag fängt in diesem Augenblick an.
Heute morgen schlummerte ich noch friedlich auf der Couch bei offener Balkontür, als ich auf einmal seltsame Geräusche im Zimmer hörte. Gleichzeitig rief eine Meise.
Da hatte sich so ein kleines, freches Tierchen verflogen und fand den Ausgang nicht mehr. Ich hatte den Rollladen bis zur Hälfte runtergelassen und nun wollte das (Kohl-)Meislein lieber zwischen den Blumentöpfen auf dem Fensterbrett zum geschlossenen Fenster hinaus.
Durch meine Erfahrungen mit dem Grünfink im letzen Jahr hatte ich keine Hemmungen und griff zu.
Es ist schon erstaunlich, wie klein zerbrechlich so kleine Wesen wirken... Meine Güte! Und was mich sehr beeindruckt hat, war die Gelassenheit, mit der der kleine Vogel in der Höhle ausharrte, die ich mit meinen Händen geformt hatte. Allerdings nur solange, wie es nötig war. Und dann folgte ein zielstrebiger Flug auf den nächsten Baum.
Ich glaube, ich werde das Vogelhäuschen noch eine Weile behalten. Wirkliches Futter gibt es ja draußen noch nicht für die Körnerfresser. Alles, was neben das Vogelhäuschen auf die Erde fällt, darf bleiben. Wir können gerne teilen. Die Körner für die Vögel, die Freude an ihren Besuchen für mich.
In erster Linie kommen Meisen (Blau- und Kohl-) und Spatzen, manchmal auch Amseln.
Jeden Morgen werde ich durch Piepsen und Tschilpen, aber auch durch Pick-Geräusche (die ich mir nicht erklären kann, jemand klopft auf was Hartes) geweckt. Ich genieße das - ist es für mich der Ausdruck des Frühlings und des schönen Wetters. Die Vorfreude auf den Tag fängt in diesem Augenblick an.
Heute morgen schlummerte ich noch friedlich auf der Couch bei offener Balkontür, als ich auf einmal seltsame Geräusche im Zimmer hörte. Gleichzeitig rief eine Meise.
Da hatte sich so ein kleines, freches Tierchen verflogen und fand den Ausgang nicht mehr. Ich hatte den Rollladen bis zur Hälfte runtergelassen und nun wollte das (Kohl-)Meislein lieber zwischen den Blumentöpfen auf dem Fensterbrett zum geschlossenen Fenster hinaus.
Durch meine Erfahrungen mit dem Grünfink im letzen Jahr hatte ich keine Hemmungen und griff zu.
Es ist schon erstaunlich, wie klein zerbrechlich so kleine Wesen wirken... Meine Güte! Und was mich sehr beeindruckt hat, war die Gelassenheit, mit der der kleine Vogel in der Höhle ausharrte, die ich mit meinen Händen geformt hatte. Allerdings nur solange, wie es nötig war. Und dann folgte ein zielstrebiger Flug auf den nächsten Baum.
Ich glaube, ich werde das Vogelhäuschen noch eine Weile behalten. Wirkliches Futter gibt es ja draußen noch nicht für die Körnerfresser. Alles, was neben das Vogelhäuschen auf die Erde fällt, darf bleiben. Wir können gerne teilen. Die Körner für die Vögel, die Freude an ihren Besuchen für mich.
Dienstag, 31. März 2009
Montag, 23. Februar 2009
Wenn alles gut geht
...dann hat sie ein neues Zuhause gefunden. Seit dem Wochenende darf sie probewohnen.
Ich drücke ihr soooo die Daumen, dass sie bleiben darf!!!
Ich drücke ihr soooo die Daumen, dass sie bleiben darf!!!
Sonntag, 22. Februar 2009
Sonntagsfressen für Hunde
Heute: Rindersuppe mit Nachtisch!
Zutaten (für einen 10-kg-Hund und einen 5-kg-Hund):
200g Gehacktes vom Rind
100g Leber vom Rind
1 Putenkeule
1 EL Leinöl
3 Eigelb
2 Äpfel
1 EL gehackte Petersilie
1/2 TL Seealgenmehl
Wasser nach Bedarf
Benötigtes Material für die Zubereitung:
- Schüssel
- Zerkleinerer
- Pürierstab
Zubereitung:
- Gehacktes in eine Schüssel geben
- Leber klein schneiden, in einem Zerkleinerer zu Brei hacken und in die Schüssel geben
- Äpfel klein schneiden, in einem Zerkleinerer zu kleinen Stückchen hacken, danach pürieren und den Brei in die Schüssel geben
- 1/3 der Putenkeule ohne Knochen klein schneiden, in einem Zerkleinerer zu Brei hacken und in die Schüssel geben
- die 3 Eigelb, das Leinöl und die Petersilie in die Schüssel geben
- ca. 100ml Wasser hinzugeben
- alles solange rühren, bis es eine homogene Masse ergibt
- Wasser nachfüllen und rühren, bis die gewünschte Suppenkonsistenz erreicht ist
Die Portionierung erfolgt mittels Suppenkelle - 2 Kellen für den größeren, eine Kelle für den kleineren Hund. Immer abwechselnd in die Näpfe einfüllen, bis die Schüssel leer ist. Nicht von den bettelnden, sabbernden danebenstehenden Hunden verwirren lassen!
Danach - Näpfe nicht verwechseln und beim Schlabbern zusehen!
Ich habe hier einen etwas mäkligen Hund (der kleinere), der schonmal handelsübliches Futter einfach stehenlässt. Ist mit Suppi noch NIE passiert...
Und es ist sooo schön, wenn die Hundis nach dem Mahl zufrieden um die Wette schnarchen!
Wenn sie wüssten, dass dort noch 2/3 der Putenkeule warten... die bekommen sie nach dem Aufwachen.
ICH LIIIEBE BARFEN!
Zutaten (für einen 10-kg-Hund und einen 5-kg-Hund):
200g Gehacktes vom Rind
100g Leber vom Rind
1 Putenkeule
1 EL Leinöl
3 Eigelb
2 Äpfel
1 EL gehackte Petersilie
1/2 TL Seealgenmehl
Wasser nach Bedarf
Benötigtes Material für die Zubereitung:
- Schüssel
- Zerkleinerer
- Pürierstab
Zubereitung:
- Gehacktes in eine Schüssel geben
- Leber klein schneiden, in einem Zerkleinerer zu Brei hacken und in die Schüssel geben
- Äpfel klein schneiden, in einem Zerkleinerer zu kleinen Stückchen hacken, danach pürieren und den Brei in die Schüssel geben
- 1/3 der Putenkeule ohne Knochen klein schneiden, in einem Zerkleinerer zu Brei hacken und in die Schüssel geben
- die 3 Eigelb, das Leinöl und die Petersilie in die Schüssel geben
- ca. 100ml Wasser hinzugeben
- alles solange rühren, bis es eine homogene Masse ergibt
- Wasser nachfüllen und rühren, bis die gewünschte Suppenkonsistenz erreicht ist
Die Portionierung erfolgt mittels Suppenkelle - 2 Kellen für den größeren, eine Kelle für den kleineren Hund. Immer abwechselnd in die Näpfe einfüllen, bis die Schüssel leer ist. Nicht von den bettelnden, sabbernden danebenstehenden Hunden verwirren lassen!
Danach - Näpfe nicht verwechseln und beim Schlabbern zusehen!
Ich habe hier einen etwas mäkligen Hund (der kleinere), der schonmal handelsübliches Futter einfach stehenlässt. Ist mit Suppi noch NIE passiert...
Und es ist sooo schön, wenn die Hundis nach dem Mahl zufrieden um die Wette schnarchen!
Wenn sie wüssten, dass dort noch 2/3 der Putenkeule warten... die bekommen sie nach dem Aufwachen.
ICH LIIIEBE BARFEN!
Freitag, 20. Februar 2009
Ein typischer Tag im Tierheim
Herr B. fragte mich nach meiner genauen Tätigkeit im Tierheim. Ich beschreibe mal, was ich da so tue. Vielleicht bekommt ja noch jemand Lust zu sowas - wichtig ist es auf jeden Fall, dass es Menschen gibt, die sich in den Tierheimen engagieren.
Im Großen und Ganzen kann man sagen: Ich kümmere mich um die Tiere.
Der normale Ablauf ist, dass zuerst die Katzenzimmer versorgt werden (Futternäpfe reinigen, neues Futter geben, Klos sauber machen, Kratzbäume abbürsten, Kuschelhandtücher wechseln, ggf. Zimmer auswischen). Zwischendurch Katze von der Schulter holen, Katze aus dem Schrank holen, Kraulen, Bespielen, ab und zu geflüchtete Katze wieder einfangen, Müllbeutel vor dem Zerpflücken retten etc...
Danach sind die Nager (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Chinchillas) dran, die kriegen neues Futter und Wasser und werden ausgemistet. Manche wollen gestreichelt werden, aber die Hauptaufgabe besteht eigentlich darin, Frischfutter von daheim mitzubringen und während des Ausmistens auf kein Kaninchen oder Meerschwein draufzutreten (die leben nämlich in einem kleinen Gehege).
Als Nächstes werden die Frettchen (3 in 2 Zwingern) gefüttert und die Zwinger gereinigt. Frettchen sind zwar süß, aber bäh! Die Hinterlassenschaften liegen einfach überall. Das einzelne Frettchen ist bissig und kackt für zwei. Die nichtbissigen krabbeln überall rum und kriechen schonmal in die Jackentasche, um alles, was darin ist, aus ihrer neu eroberten Höhle rauszuschmeißen. ^^
Trotzdem gehört die Reinigung der Zwinger nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten. Wirklichen Erfolg erzielt man eigentlich nur mit einem ausgeschütteten Wassereimer und einem Schrubber. Und wenn man fertig ist, wird das Revier wieder neu markiert. :o(
Oft bekommen wir verletzte Tauben. Die päppeln wir dann wieder hoch und oft verlassen sie das Tierheimgelände nur noch für Rundflüge. Die Tauben werden dauerhaft von uns gefüttert, sie "fordern" das auch echt ein - ganz freche fliegen schonmal so lange im Tiefflug auf einen zu, bis sie bekommen, was sie wollen. ;o)
Um die Hundeversorgung kümmern sich bestimmte Leute, damit die Hunde nicht zu viel oder falsch gefüttert werden (bei den unterschiedlichen Rassen und Größen und Aktivitäten der Hunde ist es auch nicht so einfach, den Überblick zu behalten). Aber fast ständig laufen Hunde auf dem Hof herum, so dass man nie nur mal von A nach B gehen kann, sondern immer erstmal knuddeln, spielen, reden muss. Ab und zu gehe ich auch mal Gassi.
Es ist einfach schön, wenn man in einen Raum kommt, in dem sich ein Hund aufhält und der entweder einen Freudentanz aufführt oder sich direkt auf den Rücken wirft, um die sicheren Streicheleinheiten zu bekommen!
Wenn neue Tiere kommen, müssen wir denen eine kleine Quarantäneunterkunft vorbereiten, in der sie für die ersten Tage ihre Ruhe haben und mit dem Notwendigsten versorgt sind. Je nach Tier hält die Ruhe lange oder wie bei diesem Hund überhaupt nicht an.
Zu den Aufgaben des Tierheims gehört auch die Betreuung von verletzten Wildtieren. Ein Fuchs wurde z.B. aufgezogen und in einem abgelegenen, großen, dem Tierheim gehörenden Grundstück ausgewildert. Ein Marder wollte nicht ausgewildert werden und wird nun dauerhaft von einer bestimmten Person betreut. Letztens kam mal ein Bussard mit einem gebrochenen Fuß, aber dieser wurde gleich an eine Raubvogelstation weitergereicht. Dafür haben wir einfach nicht die geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten.
Im letzten Sommer habe ich versucht, 3 Jungvögel durchzubringen, die nicht mehr in ihrem Nest waren. EINER davon hat nur überlebt (ich berichtete im Blog - einfach mal in der Rubrik "Tierisches" blättern).
Wir haben auch noch Igel, aber auf die reagiere ich leider allergisch. Und um die Wasserschildkröten kümmere ich mich auch nicht, dafür haben wir Spezis.
Manchmal sind Praktikanten oder vom Gericht Geschickte Leute da, dann habe ich mehr Zeit, um mich wirklich mal nur den Tieren zu widmen, Gassi zu gehen oder andere Arbeiten zu erledigen (Küche aufräumen, Flure wischen, Futtervorräte in den Katzenzimmern auffüllen).
Die bis hier beschriebenen Tätigkeiten werden jeden Vormittag und jeden späten Nachmittag erledigt. Also werden alle Tiere mindestens 2x täglich versorgt, Hunde öfter.
Man ist damit jeweils 3 Stunden beschäftigt, aber außer am Wochenende niemals allein. Meist macht man das zu zweit oder zu dritt und teilt sich die Tätigkeiten dann auf. Zwischendurch ist natürlich immer mal wieder eine Tratschpause einzulegen und einmal auch eine Kaffeepause, wie sich das für Frauen gehört (die meisten Helfer sind HelferINNEN). Also alles ganz ohne Druck, es soll ja angenehm sein, immerhin ist es Freizeit.
Mir macht das sehr viel Spaß. Es ist eine sinnvolle Tätigkeit, ich habe soziale Kontakte und fühle mich nicht wie auf dem Abstellgleis, auf dem ich ja wegen meiner Gesundheit stehen würde. UND ich kann mich mit viiielen Tieren umgeben, was ich zu Hause auch gerne würde, aber verständlicherweise nicht geht.
Im Großen und Ganzen kann man sagen: Ich kümmere mich um die Tiere.
Der normale Ablauf ist, dass zuerst die Katzenzimmer versorgt werden (Futternäpfe reinigen, neues Futter geben, Klos sauber machen, Kratzbäume abbürsten, Kuschelhandtücher wechseln, ggf. Zimmer auswischen). Zwischendurch Katze von der Schulter holen, Katze aus dem Schrank holen, Kraulen, Bespielen, ab und zu geflüchtete Katze wieder einfangen, Müllbeutel vor dem Zerpflücken retten etc...
Danach sind die Nager (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Chinchillas) dran, die kriegen neues Futter und Wasser und werden ausgemistet. Manche wollen gestreichelt werden, aber die Hauptaufgabe besteht eigentlich darin, Frischfutter von daheim mitzubringen und während des Ausmistens auf kein Kaninchen oder Meerschwein draufzutreten (die leben nämlich in einem kleinen Gehege).
Als Nächstes werden die Frettchen (3 in 2 Zwingern) gefüttert und die Zwinger gereinigt. Frettchen sind zwar süß, aber bäh! Die Hinterlassenschaften liegen einfach überall. Das einzelne Frettchen ist bissig und kackt für zwei. Die nichtbissigen krabbeln überall rum und kriechen schonmal in die Jackentasche, um alles, was darin ist, aus ihrer neu eroberten Höhle rauszuschmeißen. ^^
Trotzdem gehört die Reinigung der Zwinger nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten. Wirklichen Erfolg erzielt man eigentlich nur mit einem ausgeschütteten Wassereimer und einem Schrubber. Und wenn man fertig ist, wird das Revier wieder neu markiert. :o(
Oft bekommen wir verletzte Tauben. Die päppeln wir dann wieder hoch und oft verlassen sie das Tierheimgelände nur noch für Rundflüge. Die Tauben werden dauerhaft von uns gefüttert, sie "fordern" das auch echt ein - ganz freche fliegen schonmal so lange im Tiefflug auf einen zu, bis sie bekommen, was sie wollen. ;o)
Um die Hundeversorgung kümmern sich bestimmte Leute, damit die Hunde nicht zu viel oder falsch gefüttert werden (bei den unterschiedlichen Rassen und Größen und Aktivitäten der Hunde ist es auch nicht so einfach, den Überblick zu behalten). Aber fast ständig laufen Hunde auf dem Hof herum, so dass man nie nur mal von A nach B gehen kann, sondern immer erstmal knuddeln, spielen, reden muss. Ab und zu gehe ich auch mal Gassi.
Es ist einfach schön, wenn man in einen Raum kommt, in dem sich ein Hund aufhält und der entweder einen Freudentanz aufführt oder sich direkt auf den Rücken wirft, um die sicheren Streicheleinheiten zu bekommen!
Wenn neue Tiere kommen, müssen wir denen eine kleine Quarantäneunterkunft vorbereiten, in der sie für die ersten Tage ihre Ruhe haben und mit dem Notwendigsten versorgt sind. Je nach Tier hält die Ruhe lange oder wie bei diesem Hund überhaupt nicht an.
Zu den Aufgaben des Tierheims gehört auch die Betreuung von verletzten Wildtieren. Ein Fuchs wurde z.B. aufgezogen und in einem abgelegenen, großen, dem Tierheim gehörenden Grundstück ausgewildert. Ein Marder wollte nicht ausgewildert werden und wird nun dauerhaft von einer bestimmten Person betreut. Letztens kam mal ein Bussard mit einem gebrochenen Fuß, aber dieser wurde gleich an eine Raubvogelstation weitergereicht. Dafür haben wir einfach nicht die geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten.
Im letzten Sommer habe ich versucht, 3 Jungvögel durchzubringen, die nicht mehr in ihrem Nest waren. EINER davon hat nur überlebt (ich berichtete im Blog - einfach mal in der Rubrik "Tierisches" blättern).
Wir haben auch noch Igel, aber auf die reagiere ich leider allergisch. Und um die Wasserschildkröten kümmere ich mich auch nicht, dafür haben wir Spezis.
Manchmal sind Praktikanten oder vom Gericht Geschickte Leute da, dann habe ich mehr Zeit, um mich wirklich mal nur den Tieren zu widmen, Gassi zu gehen oder andere Arbeiten zu erledigen (Küche aufräumen, Flure wischen, Futtervorräte in den Katzenzimmern auffüllen).
Die bis hier beschriebenen Tätigkeiten werden jeden Vormittag und jeden späten Nachmittag erledigt. Also werden alle Tiere mindestens 2x täglich versorgt, Hunde öfter.
Man ist damit jeweils 3 Stunden beschäftigt, aber außer am Wochenende niemals allein. Meist macht man das zu zweit oder zu dritt und teilt sich die Tätigkeiten dann auf. Zwischendurch ist natürlich immer mal wieder eine Tratschpause einzulegen und einmal auch eine Kaffeepause, wie sich das für Frauen gehört (die meisten Helfer sind HelferINNEN). Also alles ganz ohne Druck, es soll ja angenehm sein, immerhin ist es Freizeit.
Mir macht das sehr viel Spaß. Es ist eine sinnvolle Tätigkeit, ich habe soziale Kontakte und fühle mich nicht wie auf dem Abstellgleis, auf dem ich ja wegen meiner Gesundheit stehen würde. UND ich kann mich mit viiielen Tieren umgeben, was ich zu Hause auch gerne würde, aber verständlicherweise nicht geht.


...nicht doof.