die haben arme, verschuldete Schlucker als Kinder und nehmen trotzdem einen ziemlich hohen Kredit auf, um ihre eigenen Sehnsüchte zu erfüllen. Während die Kinder offensichtlich nicht wissen, wie sie die nächsten Monate um die Runden kommen sollen und die Ernährung von der Tafel droht.
Möglich wäre von meiner Sicht her eine Ablöse des Kredits (möglicherweise durch einen Vergleich mit der Bank) und evtl. auch eine kleine Finanzspritze.
Stattdessen kauft man sich noch mehrere kleine Luxusgegenstände im Wert von mehreren Hundert Euro.
Gedankenlosigkeit? Lieblosigkeit? Egoismus?
Jedenfalls muss man sich nicht wundern, dass die Kinder Schulden haben, sie haben es offensichtlich nicht anders gelernt.
...eben drüber gestolpert. Man achte auf den Text. Leider ist das Ende abgehackt.
Für mich war das damals sehr berührend! Was tat mir der kleine Trompeter leid! Und wahnsinnig beeindruckend fand ich das Buch, das wir später in der Schule lesen mussten: "Der kleine Trompeter und sein Freund". Das habe ich mir danach nochmal von der Schule ausgeliehen und nach der Wende bei Ebay ersteigert.
Irgendwie bin ich ein sehr idealverhafteter Mensch.
Gerade habe ich beim Surfen durch die Blogs einen Kommentar gefunden, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Man findet ihn hier und gemeint ist der 4. Kommentar, der von la-mamma.
Genau so war's bei meiner Oma. Nur nicht Weihnachten.
Von ihr kamen so Sätze wie: "Warum hast du mir nicht gesagt, dass du mein Sohn bist?!"
Auch das Verlangen nach Trinken war ständig vorhanden. Sie bekam dann was, trank es leer und meinte: "Ich hab doch gesagt, ich möchte was trinken!" Allen Ernstes dachte sie, wir würden sie verdursten lassen.
Oma musste auch ständig auf's Klo. Sie vergaß immer wieder, dass sie dort schon war.
Das war für alle Beteiligten sehr nervenaufreibend. Irgendwann fing ich Oma an, Geschichten und Witze zu erzählen. Wenn sie die toll fand oder lustig, dann erzählte ich sie ihr immer wieder. So konnte ich sie mit einfachen Mitteln immer wieder zum Lachen bringen... Die Kraft dafür hatte ich sicherlich nur, weil ich sie selten sah.
Eine Freundin von mir hatte auch eine Oma mit einem Alzi-Hirn. Wenn die Oma bei ihr und ihren Eltern zu Besuch war, fragte sie ständig, wann sie wieder heim führe. Das hat alle so geschafft, dass sie an alle Schränke, Türen, Spiegel etc. Zettel klebten mit "Am Sonntag fährt die Oma wieder heim!" Ich hab die Zettel gesehen. Die Oma hat dann gefragt, wann Sonntag ist.
Um zum Ausgangszusammenhang zurückzukommen (die Verfasserin schrieb, dass sie Weihnachten hasst) - nein. Sowas hat nichts mit Weihnachten zu tun. Sowas hat mit der Erlösung der betroffenen Personen zu tun. Erlösung von schwerwiegenden Gedanken. Nur wir, die immerzu mit der Organisation des Lebens beschäftigt sind, können uns nicht erlösen und finden uns durch solche Personen beschwert.
So, jetzt hab ich es genug "sacken" lassen.
Ich gestehe: Ich war heute sehr nervös. Nicht so, dass ständig mein Herz geklopft und ich hyperventiliert hätte. Aber ich habe gleichzeitig gefroren und geschwitzt und meine Hände waren schwitznass und eiskalt.
Der Termin selber war am frühen Abend und da war ich schon fertig mit der Welt. War gut so - ich sah echt geschafft aus und so geht's mir ja fast jeden Tag mal mehr und mal weniger.
Der Gutachter war sehr nett, fand die ganzen Sachen toll, die ich mitgebracht hatte, und war direkt überzeugt davon, dass ich einen Rentenantrag stellen müsste. Allerdings sollte ich mal vorher lieber in eine Reha und danach die Restleistungsfähigkeit feststellen lassen. Auf seinen Notizzettel hat er vorerst "< 3 Std." notiert.
Er trug mir auf, mich weiterhin krank schreiben zu lassen (bis auf Weiteres immer weiter) und wollte dem Arbeitsamt diese Prognose auch mitteilen.
Das heißt für mich, dass ich glaubwürdig war und dass nun der lange Ritt zur Rente (auf Zeit) losgeht.
Ich bin froh, dass der Anfang gemacht ist und dass der Gutachter nett war.
Die Sache war in 20 Minuten gegessen. "Körperliche Untersuchung brauchen wir nicht, ihr Problem sind ja die Schmerzen." Stimmt.
Ich hab das grad bei Girl Anachronism gefunden und gedacht: Bist eh grad viel am Nachdenken, also kannste gleich weiterdenken.
@stone: Ich glaub, du hast recht. Aber ich BIN so. Denken gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Also... los geht's! 2008:
Vorherrschendes Gefühl für 2009?
Hoffnung!
2008 zum ersten Mal getan?
- Mich selbst gespritzt
- Aufgehört Schmerzmittel zu nehmen
2008 nach langer Zeit wieder getan?
Hoffnung geschöpft, dass ich meine Kopfschmerzen in den Griff bekommen kann.
2008 leider gar nicht getan?
Mich mit unserer Gesellschaft abgefunden. Wird wohl auch 2009 und später nichts werden.
Wort des Jahres?
Dieter.
Zugenommen oder abgenommen?
Beides. Am Ende gleichbleibend.
Stadt des Jahres?
Stadt des Jahres, Stadt des Lebens - Dresden. Heimat ist Heimat, egal wo man sich befindet.
Alkoholexzesse?
Ich doch nicht. Sowas trink ich nicht. Oder warte mal... was ist mit dem Probierschluck Met auf dem Mittelaltermarkt? DAS war mein Exzess, ja! Danach ging's mir gut!
Davon gekotzt?
Quatsch. Dafür brauch' ich keinen Alkohol. Das geht bei Kopfschmerzen ganz von selbst.
Haare länger oder kürzer?
Meine Haare sehen immer gleich aus, wie ich auch.
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Hm, die Nahsicht wird immer schlechter.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. Ich brauch fast nix, was man kaufen kann.
Höchste Handyrechnung?
Hab keins mit Rechnung.
Krankenhausbesuche?
Konnte ich bisher erfolgreich verhindern.
Verliebt?
Klar, seit 5 Jahren!
Getränk des Jahres?
Hahnewasser
Essen des Jahres?
Das erträumte Wildschwein. Ich würd' sooo gerne nochmal Wildschwein vom Spieß essen...
Most called persons?
Schatzi, Mutti, Schwesterli, Dieter.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Ach, was sagen denn die schönsten Zeiten aus. In den schlimmsten Zeiten war mein Schatzi an meiner Seite, das ist viiiel wichtiger!
Die meiste Zeit verbracht mit?
Schatzi.
Song des Jahres?
Ich kann mich nicht entscheiden. Vielleicht dies hier:
und das erste hiervon:
Hab ich bestimmt 365-mal beim Geschirrspüler-Ausräumen gehört!
CD des Jahres?
20.10 Uhr - Howard Carpendale
Buch des Jahres?
Geld, Gold und Gottspieler von Roland Baader
Film des Jahres?
Akte X II
Konzert des Jahres?
Howard Carpendale - Das Comeback, Mannheim, SAP-Arena
TV-Serie des Jahres?
Der Tatort mit Schimi
Star Trek - The Next Generation
Erkenntnis des Jahres?
Unser Gesundheitssystem ist Mist, unser Geldsystem ist Mist, wir werden von vorne bis hinten beschis***. Ich muss hier weg.
Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Einsamkeit, Verletztwerden, Krankheit
Nachbar des Jahres?
Waldemar. Hat den Motor unseres Autos zerlegt und wieder zusammengebaut. Hat er nicht gelernt, zumindest nicht so, wie man sich das in Deutschland vorstellt.
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Endlich durchzudrücken, dass ich nicht arbeitsfähig bin.
Schlimmstes Ereignis?
Von heute auf morgen keine Schmerzmittel mehr nehmen zu dürfen.
Schönstes Ereignis?
Dass mein Schatzi zu mir gesagt hat, dass er mit mir überall hingeht, wenn ich meine, dass das meiner Gesundheit gut tut.
2008 war mit einem Wort?
Tiefschlag.
Jetzt kann's nur noch aufwärts gehen!
Weil das Jahr noch nicht vorbei ist, werfe ich das Stöckchen noch nicht. Mag es mitnehmen, wer will. Nach Weihnachten könnt ihr dann damit werfen!
Seit meiner Kindheit vermeide ich Schneeballschlachten. Ich finde es äußerst unangenehm, irgendwo im Gesicht oder am Kopf schmerzhaft getroffen zu werden. Und wenn dann der kalte Schnee in den Nacken rutscht und ich die Nässe an Schultern und Rücken spüre, ist es für die ständig frierende Hoffende vorbei mit dem Spaß.
Aber virtuelle Schneeballschlachten machen Laune! Frau Tupfelmaus hat mich mit einem virtuellen Schneeball getroffen, aber bloß am Arm, ätsch!!!
Jetzt mach' ich mir auch einen Schneeball und werfe ihn Frau Stellar an den Bauch und Frau Bisch ganz fies von hinten auf den Rücken!
Man darf den Ball nicht dem zurückwerfen, von dem man ihn bekommen hat! Also bitte jemand anders für die Revanche aussuchen...